Flüchtlingsrat begeht 30-jähriges Bestehen – Woche 9

In den nächsten 30 Wochen wird jede Woche das Statement eines Ratsmitglieds auf der Homepage veröffentlicht – diese Woche das Ratsmitglied Torben Schultz.


Zu dieser Gelegenheit teilen Vereinsmitglieder und Unterstützer:innen ihre Gedanken zur Arbeit des Flüchtlingsrats und blicken zurück auf die vergangenen Jahre.

So eine lange Zeit ist sicherlich Anlass auf die vergangenen 30 Jahre zurückzublicken. In meiner Erinnerung ist für mich vor allem die Zeit zwischen 2001 und 2007 noch präsent. Als damaliger Geschäftsführer des SKM Rheydt gab es eine fruchtbare und intensive Phase der Zusammenarbeit, getragen von der Haltung,  Hilfe und Begleitung für Migrantinnen und Migranten anzubieten und zu organisieren. Hier war es vor allem im SKM der Fachdienst Integration und Migration mit den entsprechenden Begleitdiensten, der direkte Verbindungen zum Flüchtlingsrat  hatte. Zeitweise war ein Büro in unserem Haus Waisenhausstraße mit einer Mitarbeiterin des Flüchtlingsrates (Antje Rometsch) besetzt. Seit dieser Zeit und bis heute bin ich Mitglied im Flüchtlingsrat. Nach meinem Wechsel vom SKM Rheydt zum SKFM Düsseldorf habe ich die Arbeit zwar weiterhin verfolgt, war aber wegen meines Arbeitseinsatzes in Düsseldorf nicht aktiv im Geschehen, sondern habe die Arbeit informativ verfolgt. Ich finde nach wie vor den Einsatz für Menschen mit Fluchthintergrund unerlässlich und notwendig. Gerade heute im Zeichen von Pandemie und zunehmendem Populismus ist der Einsatz für die Betroffenen eine Pflicht unserer demokratischen und humanen Gesellschaft. Deshalb auch mein persönlicher Dank an all diejenigen , die sich dafür einsetzen. Heute als Vorsitzender des SKM Bund und wissend, das viele SKM und SKFM sich in Deutschland für dieselben Ziele einsetzen, möchte ich auch aus dieser Perspektive Mut machen , sich weiter für die Ziele und Aufgaben des Flüchtlingsrates zu engagieren.
Mit frohem Gruß
Heinz-Georg Coenen
Bundesvorsitzender SKM Bundesverband

 

 

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